compsylabCOMPUTATIONAL PSYCHOLOGY

INDIVIDUELLE ENTWICKLUNG & ANALYSE

Wissenschaftliche Software
& Auftragsanalysen

Ihre Forschungsfrage bestimmt das Werkzeug. Wir entwickeln individuelle Anwendungen und führen Auftragsanalysen an der Schnittstelle von Psychologie, Daten und KI durch.

Forschungswerkzeuge

Webanwendungen für Befragungen, Assessments und Studienabläufe. Von der Erhebung bis zur strukturierten Bereitstellung der Daten.

Auftragsanalysen

Wir übernehmen die Datenaufbereitung, statistische Modellierung und psychometrische Evaluation für Ihr Projekt. Sie erhalten verständliche Ergebnisse, eine fachliche Interpretation und dokumentierte Analyseschritte.

KI & Prototypen

Prototypen für Textanalysen, Matching und andere wissenschaftliche Anwendungen von KI – mit Evaluation der Ergebnisqualität und dokumentierten Grenzen.

KRYPTOGRAPHIE & WISSENSCHAFTLICHES RECHNEN

Sensible Daten verknüpfen. Komplexe Analysen berechnen.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Entwicklung und praktische Umsetzung kryptographischer Lösungen für Data Linkage. In den Studien IMPELA, PRAGMA und der Berliner Capture-Recapture-Untersuchung habe ich die Kryptographie realisiert und die dafür benötigte Software entwickelt.

Darüber hinaus habe ich intensiv mit sciCORE, der High-Performance-Computing-Infrastruktur der Universität Basel, gearbeitet. Diese Erfahrung mit wissenschaftlichem Rechnen auf einem HPC-Cluster ergänzt meine Arbeit an datenintensiven Forschungsprojekten.

REALISIERTE PROJEKTE

Kryptographie und Data Linkage in der Praxis.

Bei diesen drei Studien habe ich die kryptographischen Lösungen für die Datenverknüpfung persönlich realisiert. Dazu gehörten die Entwicklung der Software und die technische Umsetzung für die Zusammenführung sensibler Forschungsdaten.

IMPELA: klinische Leitlinien und ihre Implementierung in Forschungssoftware

ZIS · UNIVERSITÄTSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF

IMPELA

Implementierung und Evaluation der S3-Leitlinie zu Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen.

Meine Umsetzung der Kryptographie: Entwicklung individueller Software und einer kryptographischen Data-Linkage-Infrastruktur für die geschützte Zusammenführung sensibler Forschungsdaten in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS).

Zum Projekt beim ZIS

Illustration des Projektansatzes.

PRAGMA: Wege im Gesundheitssystem und kryptographische Datenverknüpfung

ZIS · UNIVERSITÄTSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF

PRAGMA

Patient:innenwege von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit in Deutschland. Das Projekt untersucht Versorgungsverläufe durch die Verknüpfung von Routinedaten und Daten der ambulanten Suchthilfe.

Meine Umsetzung der Kryptographie: Konzeption und Umsetzung einer kryptographischen Data-Linkage-Pipeline sowie projektspezifischer Software zur sicheren Integration von Daten verschiedener Einrichtungen und Kostenträger.

Zum Projekt beim ZIS

Illustration des Projektansatzes.

Urban Epidemiology: Berliner Stadtkarte mit Polizei, Krankenhaus, Suchthilfe und Mortalitätsstatistik

IFT · SENATSVERWALTUNG BERLIN

Urban Epidemiology: Data Linkage & Capture-Recapture in Berlin

Schätzung der Prävalenz substanzbezogener Störungen durch die Verknüpfung von fünf administrativen Datenquellen: Krankenhaus-, Kriminalitäts-, ambulante und stationäre Suchthilfe- sowie Drogentodesstatistik.

Meine Umsetzung der Kryptographie: Entwicklung einer webbasierten Kryptographierungslösung für die Datenverknüpfung und Mitarbeit an der statistischen Capture-Recapture-Auswertung zur Schätzung nicht vollständig erfasster Populationen.

Zum Forschungsbericht (2015)

Illustration des Projektansatzes.

FORSCHUNG AUS UNSERER ARBEIT

Von unterschiedlichen Daten zu fundierten Analysen.

Illustratives Motiv: Arbeitsplatz zur Analyse von Videoaufnahmen

VIDEODATEN · PSYCHOPATHOLOGY

KI für die Analyse emotionaler Ausdrucksmuster

In 389 Psychotherapiesitzungen von 23 Patient:innen wurden automatische Klassifikationen von Gesichtsausdrücken mit menschlichen Ratings verglichen. Die Studie zeigt, wie sich Videodaten für psychologische Forschung erschliessen lassen.

Proof-of-Concept im klinischen Kontext; kein validiertes Verfahren für Personalentscheidungen.

Steppan, M., Zimmermann, R., Fürer, L., et al. (2024). Machine Learning Facial Emotion Classifiers in Psychotherapy Research: A Proof-of-Concept Study. Psychopathology, 57(3), 159–168.

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Illustratives Motiv: Suchdaten und Befragungsdaten am Forschungsarbeitsplatz

DIGITALE SPUREN · VALIDIERUNG

Google Search Volumes als ergänzende Datenquelle

Die Studie vergleicht Google-Suchvolumenindizes mit Befragungsdaten zum Cannabiskonsum. Sie untersucht die Vergleichbarkeit von Prävalenzschätzungen über Länder und Regionen hinweg.

Suchvolumina sind als alleinige Grundlage für Prävalenzschätzungen zu schwach. Entscheidend ist die Verbindung mit anderen Quellen.

Steppan, M., Kraus, L., Piontek, D., & Siciliano, V. (2013). Are cannabis prevalence estimates comparable across countries and regions? A cross-cultural validation using search engine query data. International Journal of Drug Policy, 24(1), 23–29.

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Illustratives Motiv: EKG und physiologische Datenanalyse

PHYSIOLOGISCHE DATEN · MULTICENTER-STUDIE

EKG-Daten und autonome Aktivität

Die europäische Studie untersucht Herzrate, Herzratenvariabilität und weitere autonome Masse gemeinsam mit Verhaltensdimensionen. Sie verbindet physiologische Daten mit multivariaten Analysen und der Kontrolle relevanter Einflussfaktoren.

Nach Berücksichtigung der Kovariaten verschwanden die untersuchten Zusammenhänge. Physiologische Signale erlauben keine einfachen Rückschlüsse auf Verhalten.

Prätzlich, M., Oldenhof, H., Steppan, M., et al. (2019). Resting autonomic nervous system activity is unrelated to antisocial behaviour dimensions in adolescents: Cross-sectional findings from a European multi-centre study. Journal of Criminal Justice, 65, 101536.

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Illustratives Motiv: Stadtkarte und epidemiologische Registerdaten

REGISTERDATEN · CAPTURE-RECAPTURE

Registerdaten verknüpfen und Populationen schätzen

Für die Berliner Untersuchung wurden fünf administrative Datenquellen verknüpft: Krankenhaus-, Kriminalitäts-, ambulante und stationäre Suchthilfe- sowie Drogentodesstatistik. Kryptographierte Identifikatoren und Capture-Recapture-Modelle ermöglichten die Schätzung nicht vollständig beobachteter Populationen.

Die Schätzungen hängen von Datenqualität, Fallzuordnung und Modellannahmen ab. Der Forschungsbericht beschreibt diese Methoden und ihre Grenzen.

Kraus, L., Steppan, M., & Piontek, D. (2015). Schätzung der Prävalenz substanzbezogener Störungen in Berlin: Opioide, Kokain und Stimulanzien. IFT Institut für Therapieforschung.

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