Unsere Studie in Intelligence untersucht, ob die IDS-2 bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund vergleichbar messen. Sie zeigt, dass sprachlich anspruchsvolle Untertests die Ergebnisse von Teilnehmenden mit Migrationshintergrund benachteiligen können.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung sprachfreier, kulturell fairer Verfahren zur Erfassung kognitiver Fähigkeiten – ein zentraler Gesichtspunkt bei der Entwicklung und Auswahl von Assessments.
Die Untersuchung bezieht sich auf Kinder und Jugendliche. Sie begründet den Bedarf an sprachfreien Tests; ein neues sprachfreies Assessment wurde in dieser Studie noch nicht validiert.
Gantscheva, L., Steppan, M., & Grob, A. (2024). Investigating measurement invariance of the IDS-2 intelligence scales between migrant and non-migrant groups. Intelligence, 107, 101873.
Studie in Intelligence lesenGestaltetes Studiencover zur Zeitschriftenpublikation.